Caritas für Caritas - Botschafter-Kurzporträts

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Botschafter

Ein großes Netzwerk, um Menschen weltweit zu erreichen

Caritas international-Botschafterinnen und -Botschafter stellen sich vor

Immer mehr Mitarbeitende der deutschen Caritas engagieren sich als Botschafter für Caritas international. Was sie antreibt, wie sie sich einbringen und was sie sonst noch gerne machen, haben sie in einem Fragebogen verraten.



Johannes Bradtka
Johannes Bradtka

Heribert Johannes Bradtka (54) arbeitet seit 1989 als Diplom-Forstingenieur bei der Bayerischen Forstverwaltung und leitet zurzeit das Forstrevier Neuhaus in der nördlichen Oberpfalz in Bayern. Ehrenamtlich engagiert er sich als Hospizhelfer beim Caritasverband im Landkreis Tirschenreuth.

Was verbinden Sie mit Caritas international?            
Ein christliches Hilfs- und Netzwerk für Menschen in verschiedenen existentiellen Notlagen, gespannt über alle Kontinente, getreu dem Motto: Zusammenhalten und Zusammen helfen.

Was treibt Sie an, sich als Botschafter für Caritas international zu engagieren? 
Ich möchte über meinen wohl geordneten und behüteten "Tellerrand" hinausblicken, Mitmenschen auf die großen weltweiten Nöte hinweisen und in einer zunehmend individualistischen und materialistischen Gesellschaft für Solidarität und Nächstenliebe werben.


Was machen Sie außerhalb Ihrer Arbeit und Ihres Engagements gerne?
Neben Familie und Freunden liegt mir der Schutz von Umwelt und Natur sehr am Herzen. Als Vorsitzender eines kleinen Landschafts- und Naturschutzvereines werbe ich für einen verantwortungsvollen, nachhaltigen Umgang mit der uns anvertrauten Schöpfung.


Lebensmotto: "Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut." (Laotse)

Kontakt:
Telefon: 09682 / 182754
E-mail: Johannes.Bradtka@t-online.de


Franz J. Meyer
Franz J. Meyer

Franz J. Meyer (53) arbeitet seit 28 Jahren bei der Caritas, davon 20 Jahre in der Jugendhilfe als Heim- und Erziehungsleiter. Heute ist der Diplom-Sozialpädagoge und Diakon Referent Soziale Dienste beim DiCV Fulda. Als Diakon arbeitet Meyer im Nebenamt in einer Pfarrgemeinde in Fulda, zudem in eigener Praxis als Gestalttherapeut, Mediator und Coach.

Was verbinden Sie mit Caritas international?
Durch Caritas international kommt für mich zum Ausdruck, dass die Kirche in ihrem caritativen Werk die Communio weltweit lebt. Der Nächsten- und Liebesdienst der Kirche gilt allen Menschen. Er ist weltumspannend-katholisch.


Was treibt Sie an, sich als Botschafter für Caritas international zu engagieren?
Ich halte es für wichtig, über den eigenen Tellerrand zu schauen, zu erfahren und zu berichten, wie Caritas sich in anderen Ländern organisiert und umsetzt, die nicht auf die korporatistischen Strukturen wie in Deutschland, die Leistungen der Sozialgesetzgebung sowie die staatlichen Finanzierungsmöglichkeiten zurückgreifen können. Als Botschafter möchte ich dafür auch das Interesse der Caritas im Bistum Fulda wecken und Wege der Hilfe und Zusammenarbeit im internationalen Bereich mit gestalten.


Welche Erfahrungen haben Sie schon als Botschafter für Caritas international gemacht?
Ich bin erst seit Herbst 2011 Botschafter und bin gespannt auf die Aufgaben, die vor mir liegen. Der Vorstand des Diözesancaritasverbandes unterstützt das Engagement sehr.


Was machen Sie außerhalb Ihrer Arbeit und Ihres Engagements gerne?
In meiner Freizeit arbeite ich ehrenamtlich als Fachübungsleiter Bergsteigen beim Deutschen Alpenverein und biete Kurse im Klettern in Fels und Eis/Gletscher an. Gerne klettere ich natürlich selbst mit meiner Frau. Aber auch das Bergwandern habe ich seit einigen Jahren entdeckt und bin auch für die Caritas unterwegs, indem ich für die Mitarbeiter(innen) Bergwanderexerzitien im Hochgebirge anbiete. Ebenso mag ich Radfahren, Alpinski- und Langlaufen sowieTanzen.
 

Lebensmotto: "Schließe die Dinge in deinem Leben verantwortungsvoll ab und geh weiter, bleibe dabei in Kontakt mit dir selbst, den anderen und der wunderbaren Schöpfung Gottes."

Kontakt:
Telefon: 0661 / 2428-130
E-mail: franz.meyer@caritas-fulda.de

Monika Witte
Monika Witte

Monika Witte (51) arbeitet seit vier Jahren als Referentin Sozialmarketing und Fundraising beim DiCV Köln.

Was verbinden Sie mit Caritas international?
Die Arbeit bei Caritas und die Unterstützung von Menschen, die unsere Hilfe benötigen.

Was treibt Sie an, sich als Botschafterin für Caritas international zu engagieren?
In meinem Berufsleben war ich auch für internationale Hilfsorganisationen wie die Welthungerhilfe tätig und habe gesehen, welcher Bedarf in Entwicklungshilfeländern besteht und mit welchen manchmal einfachen Mitteln konkrete Hilfe möglich ist.

Was machen Sie außerhalb Ihrer Arbeit und Ihres Engagements gerne?
Ich reise sehr gerne, um andere Länder, Menschen und Kulturen kennen zu lernen. Dabei versuche ich mich in der Landessprache zu verständigen und mit den Menschen in Kontakt zu kommen.

Lebensmotto: "Das Beste kommt erst noch."

Kontakt:
Telefon: 0221 / 20 10 243
E-mail: monika.witte@caritasnet.de

Christopher Franz
Christopher Franz

Christopher Franz (28) arbeitet seit 2007 beim Caritasverband Frankfurt e.V. inzwischen als Stabsmitarbeiter für Marketing und Kommunikation.

Was verbinden Sie mit Caritas international?
Während meines Studiums und meiner ersten beruflichen Tätigkeit im Fundraising habe ich mich intensiv mit der Entwicklungshilfe beschäftigt.

Was treibt Sie an, sich als Botschafter für Caritas international zu engagieren?
Die Tatsache, dass wir in der Caritas mit mehr als 500.000 Beschäftigten bundesweit über ein sehr großes Netzwerk verfügen, mit dem wir viele Menschen erreichen und viel Gutes bewirken können.

Welche Erfahrungen haben Sie schon als Botschafter/in für Caritas international gemacht?
Der Caritasverband Frankfurt ist eine intensive Partnerschaft mit dem Caritasverband Sarajevo eingegangen. Diese Partnerschaft wird von unserer Geschäftsführung und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr engagiert unterstützt.

Was machen Sie außerhalb Ihrer Arbeit und Ihres Engagements gerne?
Außerhalb der Arbeit arbeite ich am meiner "Karriere" als Fußballer und Familienvater.

Lebensmotto: "Fange niemals an aufzuhören und höre niemals auf anzufangen."

Kontakt:
Telefon: 069 / 2982-180
E-mail: christopher.franz@caritas-frankfurt.de

Iris Hirsch
Iris Hirsch

Iris Hirsch (37) arbeitet seit 1998 als Sozialarbeiterin bei der Caritas Lebenswelten GmbH in Aachen und ist dort tätig im Ambulant-Betreuten Wohnen für Menschen mit einer geistigen Behinderung.

Was verbinden Sie mit Caritas international?
Die Vernetzung der Caritas-Mitarbeitenden in Deutschland und weltweit.

Was treibt Sie an, sich als Botschafterin für Caritas international zu engagieren?
Ich erweitere gerne meine Sichtweisen um neue Perspektiven und möchte mich aktiv am Geschehen beteiligen.

Welche Erfahrungen haben Sie schon als Botschafter/in für Caritas international gemacht?
Ich habe dieses Jahr die Umsetzung der Aktion "Eine Million Sterne" in Würselen bei Aachen angestoßen und war begeistert, wie viele Menschen mit und ohne Behinderung mich dabei ehrenamtlich unterstützt haben. 

Was machen Sie außerhalb Ihrer Arbeit und Ihres Engagements gerne?
Ich habe zwei Kinder im Alter von 8 und 11 Jahren, mit denen ich soviel Zeit wie möglich verbringe.

Lebensmotto: "Nutze den Tag, denn es könnte dein letzter sein, aber nutze ihn mit dem Bewusstsein, dass es nicht der letzte Tag für den Rest der Welt ist."

Kontakt: Telefon: 02405 / 4993033
E-mail: ihirsch@caritas-lebenswelten.de

Lina Macholl
Lina Macholl

Lina Macholl (37) arbeitet seit 2004  als Diplom-Sozialarbeiterin beim Caritasverband Wiesbaden-Rheingau-Taunus e.V. in einem Frauenhaus.

Was verbinden Sie mit Caritas international?
Ich bin gebürtige Litauerin. Vor 15  Jahren kam ich nach Deutschland. Als ich noch in Litauen lebte, habe ich schon von Caritas erfahren: Ein Nachbar von uns wurde als  achtjähriges Kind während des Zweiten Weltkriegs bei der Flucht von seine Familie getrennt. Er wurde von einer litauischen Familie aufgenommen und suchte später mit Hilfe von Caritas seine ursprüngliche Familie in Deutschland.

Was treibt Sie an, sich als Botschafterin für Caritas international zu engagieren?
Ich finde es klasse, was Caritas international leistet, und ich möchte dabei sein.

Welche Erfahrungen haben Sie schon als Botschafterin für Caritas international gemacht?
Meine erste Aktion als Botschafterin für Caritas international war eine Coffee to help-Geburtstagsparty für meinen Mann.

Was machen Sie außerhalb Ihrer Arbeit und Ihres Engagements gerne?
Zuerst: Ich bin sehr gerne die Mutter von meinen drei Kindern. Und wenn Zeit bleibt, dann singe ich sehr gerne im Chor, mache Yoga, spiele Klavier, lese, treffe mich mit Freunden und reise sehr gerne in meine Heimat Litauen.

Lebensmotto: "Am reichsten sind die Menschen, die auf das meiste verzichten können" und "Jedes Kind bringt die Botschaft, dass Gott die Lust am Menschen noch nicht verloren hat" (von dem indischen Dichter Tagore).

Kontakt:
Telefon: 0611 / 4060513
E-mail: Sabroma@arcormail.de



Kastriot Gjoni
Kastriot Gjoni

Kastriot Gjoni (29) arbeitet seit September 2009 als Projektreferent beim Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V.

Was verbinden Sie mit Caritas international?
Die Menschen, für die sie Hilfe leistet, wie beispielsweise im Kosovo oder Albanien. 

Was treibt Sie an, sich als Botschafter für Caritas international zu engagieren?
Mein Wunsch, Brücken zwischen Menschen unterschiedlicher Nationen und Länder zu bauen.

Welche Erfahrungen haben Sie schon als Botschafter für Caritas international gemacht?
Als Botschafter für Caritas international noch keine. Ich bin und war jedoch häufig &sbquointernational&lsquo unterwegs, zum Beispiel in Spanien (Santiago de Compostela), Brasilien (Sao Paulo), im Kosovo, in Albanien, Serbien - und natürlich in Deutschland.

Was machen Sie außerhalb Ihrer Arbeit und Ihres Engagements gerne?
Ich fahre in den Bergen Ski, tanze Tango Argentino, lese gute Bücher, koche für Freunde und Familie. Manchmal verbringe ich die Zeit auch mit Nichtstun.

Lebensmotto:
In der letzten Zeit hat mich eine Frage in Agota Kristofs Kleinod &sbquoDie Analphabetin&rsquo sehr bewegt: "Wie wäre mein Leben gewesen, wenn ich mein Land nicht verlassen hätte?" Agota Kristofs Antwort darauf: "Härter, ärmlich, denke ich, aber auch weniger einsam, weniger zerrissen, vielleicht glücklich."

Kontakt:
E-mail: kastriot.gjoni@gmx.de

Arno Elsing (36) arbeitet seit September 2009 als Diplom-Sozialwirt u. a. in der Schuldnerberatung des Caritasverbandes für die Dekanate Ahaus und Vreden e.V. in Ahaus.

Was verbinden Sie mit Caritas international?
Meinen Gerechtigkeitssinn sowie eine Nichtakzeptanz der Diskrepanz des Nord-Süd Gefälles. Des Weiteren reise ich sehr gerne nach Südostasien aufgrund meiner Neugier auf andere Kulturen.


Was treibt Sie an, sich als Botschafter für Caritas international zu engagieren?
Das Ziel andere für die Arbeit von Caritas international sowie anderer Hilfsprojekte in der so genannten Dritten Welt zu sensibilisieren.


Welche Erfahrungen haben Sie schon als Botschafter für Caritas international gemacht?
Noch nicht viele, da ich ja auch noch nicht so lange dabei bin. Lediglich das Vorbereiten von "Eine Millionen Sterne" sowie andere kleine Spendenaufrufe.


Was machen Sie außerhalb Ihrer Arbeit und Ihres Engagements gerne?
Reisen, mich mit Musik befassen und als DJ arbeiten.


Kontakt:
Telefon: 02561 /420974
E-mail: A.Elsing@caritas-ahaus-vreden.de 


Hier finden Sie weitere ausführlichere Botschafter-Porträts:

Michael Bader, Sozialpädagoge im Berufsbildungswerk der Stiftung St. Zeno in Kirchseeon: zum Porträt des Botschafters Michael Bader

Petra Merkle, Gruppenleiterin einer Behindertenwerkstatt in München: zum Porträt der Botschafterin Petra Merkle

Reinhard Wittland, Betreuer für Behindertensport beim Caritasverband Ahaus und Vreden: zum Porträt des Botschafters Reinhard Wittland



 

 

 




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